BeKoSch-Angebote in der Weiterentwicklung

Herne/Nidda. Wie können Jugendliche aus Schaustellerfamilien und aus Circussen zu anerkannten beruflichen Qualifikationen und Abschlüssen kommen?
Mit dieser Frage beschäftigen sich zunehmend die BeKoSch-Standorte. War es bislang das Thema Berufsschulpflicht, soll künftig die Berufsausbildung stärkeres Gewicht bekommen.
Neben den ohnehin bestehenden, aber schwer realisierbaren Möglichkeiten, eine Lehre im „privaten“ Bereich zu machen, sollen BeKoSch-Kurse und IHK-anerkannte Bausteine den reisenden Jugendlichen mehr Anerkennung und soziale Sicherheit bringen.
Der Standort Nidda bietet dazu bereits Kurse im Bereich Technik – die „Elektrisch unterwiesene Person“ (EUP) -, im kaufmännischen Bereich die Verkäuferausbildung, an. Dabei steht die Vorbereitung auf die IHK-Prüfung im Vordergrund.
Nähere Informationen unter: www.bsnidda.de/schulformen oder bei Mathias Michl unter schausteller.info@web.de.

Bild: Teilnehmer der BeKoSch-Jahresbesprechung 2016 in Essen
Bildquelle: BERiD-Newsletter Dezember 2017