Schule auf Reise

Das Konzept

Das Konzept “Lernen auf der Reise” basiert auf der Berücksichtigung der Lebensumstände der reisenden Berufsgruppen und muss auch die Veränderungen der Lebensumstände und des Reiseverhaltens einbeziehen und sich mit verändern.

Seit 1989 unterstützen die Länder zunehmend diese Kinder und Jugendlichen. Wegen der länderübergreifenden und grenzüberschreitenden Reisetätigkeit der Erziehungsberechtigten kooperieren sie untereinander, ggf. auch mit Schulver-waltungen anderer Staaten der Europäischen Union.

Insbesondere die Kirchen haben durch ihr Engagement mitgeholfen, die schulische Situation reisender Kinder und Jugendlicher zu verbessern.

Inzwischen gibt es in Deutschland in allen Kultusministerien beauftragte Verantwortliche für die Schulfragen der Kinder beruflich Reisender und in den meisten Ländern auch Verantwortlichkeiten auf der Ebene der Schulverwaltungen/Schulämter.

Die Kultusministerkonferenz (KMK) hat inzwischen das Schultagebuch für reisende Kinder für die bundesweite Verwendung genehmigt. Eltern können das Schultagebuch über die Bereichslehrkräfte beziehen. Die Tagebuchseiten können im Download heruntergeladen werden (s. unten). Für die Einrichtung des Tagebuches ist es wichtig, dass mindestens 30 Blätter der “Lernstandsberichte” der Stützpunktschulen eingelegt werden.

Außerdem hat die KMK die zum Schultagebuch gehörige Handreichung “Leben und Lernen auf der Reise” verabschiedet. Diese Handreichung ist vor allem für Lehrkräfte an Stamm- und Stützpunktschulen gedacht; sie sollte von der Schulleitung bzw. der jeweiligen Betreuungslehrkraft in den Ordner “Reisende Kinder” der jeweiligen Schule eingeheftet werden. Auch Eltern können der Handreichung wichtige Informationen zum Schulbesuch entnehmen.

Die vom Schulausschuss der KMK verabschiedete Fassung der Lernbausteine werden in einem Zeitraum von 5 Jahren erprobt und dann